Heilpädagogisch-Therapeutische Praxis Apfelbaum - Petra Schumacher

 

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KIM (Kinder-Interaktions-Model)KIM Praxisfaltblatt

Jedes Kind ist anders und ein einmaliges und einzigartiges Wesen, dass seine besonderen und wertvollen Dispositionen mit auf die Welt bringt.
Manche sind so besonders, dass sie im System Schule in Zeiten von Inklusion, differenziertem Unterricht und individuellen Lernwegen Hilfe und Unterstützung als Wegbegleitung brauchen, um ihren Schulalltag zu meistern.
Besondere Kinder brauchen auf ihrem Weg Menschen, die sie in dem Anders-sein verstehen, ihren Möglichkeiten entsprechend fördern, bestehende Hindernisse ausräumen, ihre Ressourcen erkennen und gemeinsam praktikable Lösungen als Antwort auf bestehende Schwierigkeiten und Herausforderungen erarbeiten. Auch sie möchten wie ihre Mitschüler ihren weiteren schulischen Lernweg zukünftig möglichst selbstbestimmt und selbstwirksam erleben.

KIM – miteinander - voneinander – umdenken – lernen

Vor diesem Hintergrund haben wir unter Einbeziehung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse, erfolgreich erfahrener Behandlungsformen und über 20-jähriger Erfahrung eine neue Therapieform, das Kinder-Interaktions-Modell (KIM-Logo ) entwickelt, die ein hohes Maß an Selbstständigkeit zum Ziel hat. Im Januar 2014 konnten wir in Kooperation mit dem Kreis Kleve KIM-als Projekt starten. Inzwischen begleiteten wir bereits viele KIM-Kinder erfolgreich auf diesem Weg, so dass KIM jetzt in den Regelbereich des Kreises Kleve übernommen wurde und auch für andere Kommunen zugänglich ist.

KIM versteht sich als ein inklusionstherapeutisches Konzept, welches durch die vernetzte Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und heilpädagogischer Praxis als zusätzlicher Förderort wirksam wird. Unserem Leitgedanken entsprechend möchten wir uns gemeinsam auf den Weg machen und Anders-Sein positiv und offen begegnen, als Bereicherung im voneinander und miteinander lernen können erfahren, damit Anders-Sein normal wird.

KIM – Beziehung gestalten – Entwicklung fördern – Bildung ermöglichen

Grundlage des ziel- und handlungsorientierten Ansatzes ist das IntraActPlus-Konzept in untrennbarer Verbindung zu bewährten heilpädagogischen Methoden. Aus beiden Ansätzen erklärt sich das unserer Arbeit zugrundeliegende ganzheitlich erfassende und ressourcenorientierte Menschenbild.
Wir gehen mit den Kindern einen Weg, der geprägt ist durch ein vertrauensvolles und verlässliches Beziehungsangebot. Die positiv fördernden Beziehungssignale sind als Entscheidungsträger für das Lernverhalten des Kindes mit verantwortlich. Sie dienen somit als Brücke zu neuem Lernen. Neues Lernen, dass ihnen die Teilnahme an Bildung und sozialem Lernen ermöglicht. Die Begegnungen basieren auf der Grundlage der Echtheit, der Annahme des Seins, der Wertschätzung und der Akzeptanz. Die Ressourcen, die die Vielfalt im Miteinander kennzeichnen, sind für uns wertvolle Bausteine, die als Fundament für die Beziehung stehen.

Mehr Informationen finden Sie in unserem aktuellen Praxisflyer -> hier ansehen.